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Wir bemenscheln Lebensräume

14. September 2012

Wie entsteht eigentlich ein Signet?

Wir haben mal unsere Grafikdesignerin Susan Folgner gefragt.

Susan, was genau versteht man eigentlich unter einem Signet?

Ein Signet ist ein visuelles Zeichen, das dazu dient, ein Produkt oder ein Unternehmen zu kennzeichnen und es von anderen abzuheben. Es kann aus einem grafisch gestalteten Firmenschriftzug, einem Bildzeichen oder auch aus einer Kombination von beidem bestehen.

Was machst du als erstes, wenn du ein Signet entwickelst?

Zunächst setze ich mich mit den grundlegenden Fakten auseinander: Um welches Themengebiet handelt es sich, in welchem Umfeld soll das Signet genutzt werden. Dann schaue ich, welche Signets es bereits im jeweiligen Umfeld gibt in welchen Medien es Verwendung finden soll. Ganz wichtig ist natürlich auch die jeweilige Zielgruppe, und auch Vorstellungen und Geschmack des Auftraggebers spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Und wie geht’s dann weiter?

Ich überlege, was mir zum jeweiligen Thema einfällt und lote verschiedene Richtungen aus (z.B. in Bezug auf den Ort, die Branche oder die Zeit). In dieser Phase des Sammelns ist es wichtig, auch abwegige oder vermeintlich unpassende Einfälle zuzulassen. Zu den verbalen Skizzen gesellen sich dann die formalen. Meine Skizzen (Grundideen) sortiere ich und notiere Gedanken und Assoziationen dazu. Als nächstes werden die „Ideen“ formal konkretisiert und dann folgt die Reinzeichnung.

Arbeitest du lieber mit vielen genauen Vorgaben oder völlig frei?

Das ist schwer zu sagen. Manchmal lassen sich gute Ideen einfach nicht in Vorgaben pressen, dann ist es besser, wenn man frei arbeiten kann. Andererseits ist auch gut wenn eine Richtung festgelegt wird, so kann man sich nicht verzetteln.

Wie werden dann aus den Skizzen fertige Signets?

Beim Umsetzen der Skizzen gibt es verschiedene Möglichkeiten – welcher Zeichenstil könnte am besten zum jeweiligen Unternehmen passen, abstrahiert, detailliert oder technisch? Ein anderer Blickwinkel kann helfen, eine Auswahl zu treffen. Wenn ich weiß, in welche Richtung es weitergehen soll, fange ich mit den Feinarbeiten an: Ich feile an den Formen, Linienstärken, dem Gesamteindruck und lege zuletzt die Farbe fest, zuerst sollte ein Signet jedoch in schwarz-weiß funktionieren. Wenn dann alles passt, lege ich dem Auftraggeber meine Entwürfe vor und er hat dann die Qual der Wahl.

Was macht für dich ein gutes Signet aus?

Es gibt allgemein gültige Gestaltungsgrundsätze – z. B. die Figur-Grund-Beziehung, diese sollten schon beachtet werden. Der eine mag moderne Formen, der andere lieber verspielte. Für mich ist ein Signet gut, wenn Inhalt und Form eine Einheit ergeben, es prägnant und gleichzeitig optisch ansprechend ist. Das ist, wie so vieles andere auch, aber auch ein wenig Geschmackssache.

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